Südafrika

Bei Südafrika denkt man unweigerlich an Apartheid, Bürgerkrieg und politische Gefangene. Aber auch an unendlich weite Savannenlandschaften, wilde Strände am indischen Ozean und an die „Big Five”, den Höhepunkt jeder Safari.
Seit die Apartheid 1990 abgeschafft wurde, die Demokratie Einzug hielt und das Rechtssystem sich auf dem Wege befindet, annähernd europäischen Standart zu erreichen, mußten die Menschen viel umdenken und wegstecken. Man kann regelrecht spüren wie das Land brodelt, um den Anschluß an den Rest der Welt nicht zu verlieren.

Trotz all der politischen Probleme ist Südafrika ein reizvolles und faszinierendens Land, das die unterschiedlichsten Möglichkeiten bietet, seinen Urlaub zu gestalten. Weinliebhaber zieht es in die Kapregion. KwaZulu Natal und North West zieht Natur- und Wanderfreunde an. Und die Nothern Province bietet Safaritouren in hunderten von Lodges.

Einwohnerzahl:
43.8 Mio.Süd Afrikaner. Davon sind 76 % Schwarze, 15% Weiße, 2.6 % Asiaten und 6.4% Mischlinge. Im Großen und Ganzen sind auf dem Papier alle Süd Afrikaner, egal welche Hautfarbe sie haben, obwohl sich zum Beispiel die Zulus in über 200 verschiedene Stämme einteilen lassen.

Reisezeit:
Ist immer schön zu bereisen!!!

Alkohol
Alkohol darf nur in Bottlestores verkauft werden.

Amtssprachen:
Englisch, Afrikaans

Ärztliche Versorgung
Ärztliche Versorgung ist in Süd Afrika nie weiter als zwei Stunden entfernt. Wir empfehlen auf jeden Fall eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholtransport.

Autovermietungen:
In jeder größeren Stadt gibt es Autos und Motorräder zu mieten. Nach Absprache und Hinterlegung einer Kaution bei dem Autovermieter kann man über die Grenzen Simbabwe oder Mosambik. Wenn man nach Botswana, Namibia, Lesotho und Swasiland will, benötigt man eine Bescheinigung des Vermieters, dass man den Wagen mit über die Grenze nehmen darf.
Internationaler Führerschein, den deutschen Führerschein und einen gültigen Reisepass sind vorzulegen. Die Bezahlung erfolgt sofort mit den gängigen Kreditkarten Mastercard, Visa, ect.....

Auslandsertretungen der Bundesrepublik Deutschland:
Johannesburg/Konsulat:
16 Kapteijnstreet, Johannesburg 2000,
P.O. Box 4551, Johannesburg 2000, Tel: (0 11)- 7 25 15 19,
Fax: (0 11)- 7 25 44 75

Pretoria/Botschaft:
180 Blackwood Street Arcdia, Pretoria 0001,
P.O. Box 2023, Pretoria 0001, Tel. (0 12)- 3 44 38 54,
Fax. (0 12)- 33 94 01

Durban/Konsulat:
320 West Str., 15th Floor, P.O.Box 80,
Durban 4000, Tel. (0 31)-3 05 56 77/9, Fax. (0 31)-3 05 13 04

Kapstadt/Konsulat:
825 St Martini Gardens, Queen Victoria Street,
Capetown 8000, P.O. Box 4273, Cape Town 8000,
Tel. (0 21)- 24 24 10, Fax. (0 21) 24 94 03

Fläche: 1 119 566 qkm (mit den „selbstständigen" Homeland 1221037qkm )

Einreisebestimmungen:
Keine Visumpflicht für Deutsche, Österreicher und Schweizer, bei 90 Tagen Aufenthalt.

Fahrzeugpapiere:
Internationaler Führerschein, den deutschen Führerschein und einen gültigen Reisepass .
Eventuell ein Carnet de passage, Haftpflicht für Personen ist im Treibstoff enthalten

Flughafen:
Zig in Johannesburg und CapeTown

Eisenbahn:
Windhuk – Johannesburg: Die Fahrzeit beträgt ca. 45 h.
Abfahrt Mittwoch 18.45 Uhr , Samstag 12.00 Uhr, Sonntag 18.45 Uhr.
(einmal umsteigen in De Aar)
Johannesbug – Windhuk:
Die Fahrzeit beträgt ca.45 h. Mi.,Fr., So., jeweils um 12.30 Uhr.
Die Vorortzüge von Johannesburg sind mit äußerster Vorsicht zu genießen, um nicht zu sagen besser zu vermeiden.

Bustouren:
Schneller und billiger geht es mit dem Bus:

Verbindungen von Namibia und Südafrika:
Der Inter-Cape-Mainliner fährt die Stecke Windhoek – Kapstadt – Johannesburg
(Infos über Computicket Johannesburg 0 11/3 31 99 91)
Der Trans City-Keetmanshoop Express fährt die Strecke Keetmanshoop – Kapstadt
(Infos unter 0 21/2 18 24 90 in Kapstadt)

Verbindungen von Simbabwe und Südafrika:
Der Trans Lux fährt die Strecke Harare – Bulayo – Johannesburg
(Infos unter 0 11 / 7 74 38 69 in Johannesburg)

Unterkünfte:
Wir bearbeiten gerade ein ausgiebiges Verzeichniss der Lodges, Hotels und (ganz wichtig) der Backpackers in S.A. und im südlichen Afrika.

Öffentliche Verkehrsmittel:
Sind nicht zu empfehlen, außer durch Veranstalter organisierte Bus- oder Zugreisen.

Gesundheit:
Zu emfehlen sind Impfungen gegen Tetanus/ Polio und Hepatitis A,B,C. Eine Malaria-Prophilaxe ist erforderlich in den nördlichen Provincen, Krüger National Park, Zululand in KwaZulu-Natal und nördlichesBotswana, Namibia und Simbabwe.
Vor Zecken schützen lange Hosen und Stiefel.
Gefahr von Bilharziose tritt in allen Binnengewässern und langsam fließenden Gewässern auf.
AIDS ist wie überall in Afrika ein großes Problem.
Schlangenbisse kommen sehr selten vor und sind von einem Arzt zu behandeln (keine Panik, ruhig stellen, kein Aufschneiden oder Saugen des Bisses)

Grenzen:
Die genauen Öffnungszeiten der Grenzen kann beim
Department of Home Affairs erfragen: (012) 31 48 91 15 20 (in Pretoria)

Klima:
Im Dezember und Januar ist Hochsommer. Im Juni/Juli ist tiefster Winter.
Süd Afrika bietet mediteranes auf der Kap-Halbinsel bis subtropisches Klima an der Küste von KwaZulu/ Natal und in Nord-Transval. Die Niederschlagsmenge liegt im Durchschnitt bei
464 mm im Jahr.

Kommunikation:
Das Mobilfunknetz ist in den meisten Regionen gut.

Naturschutz:
Der Naturschutz hat in Süd Afrika eine lange Geschichte. 1656 erließ Jan van Riebeeck die ersten Richtlinien für die Jagd. Paul Krüger erklärte 1898 ein Gebiet im Lowvelt Tranvaal zum Naturschutzgebiet. Es hieß Sabie Game Reserve und bildete den Anfang des heutigen Krüger National Park. Der Krüger Park ist der bekannteste und größte Park Süd Afrikas und gehört zu den besten der Welt.
Weiterhin gehören Addo Elephant Park, Bontebok National Park, Hluhluwe, Umfolozi, St. Lucia, und zahlreiche kleinere Game Reservate zu den Besten und tragen ihren Beitrag zum Naturschutz bei. Jedes einzelne Reservat hat etwas ganz Besonderes und hat sich das spezielle Ziel gesetzt, eine Tierart zu schützen und zu fördern.

Sicherheit:
Achtung in der City von Johannesburg, Soweto oder sonstigen Schwarzen Hochburgen (es gibt Städtetouren die durch Reiseveranstalter geplant werden).
Nachts nicht Herumwandern oder Anhalter mitnehmen.

Strassen:
S.A. hat ein sehr schönes und gutes Strassenverkehrsnetz mit guter Beschilderung.

Tankstellen:
In ländlichen Gebieten werden die Abstände der Tankstellen grösser und sind nachts geschlossen.

Währung:
1Südafrikanischer Rand = 0,48 DM

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Nützliche
Informationen
über Afrika :

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