Simbabwe
Lange war es
ruhig um Simbabwe. Der erste Gedanke bei diesem Land im südöstlichen
Afrika waren meist das Naturwunder, die Viktoriafälle. Simbabwe gilt als
aufstrebendes Entwicklungsland, vorbildlich vor allen Dingen im Schulsystem. Im
Moment zeigt sich aber leider, dass die Skeptiker von damals, die Robert Mugabe,
den Führer der Befreiungsbewegungen gegen das weisse Minderheitsregime
mit Kritik und Skepsis beobachteten, Recht bekommen. Staatschef Mugabe, der
nun seit 1980 in Simbabwe an der Macht ist, hat sich erst als pragmatischer und
auf Versöhnung der Rassen bedachter Politiker erwiesen. Jetzt ist in Simbabwe
leider wieder eine kritische Situation zwischen den Weißen und Schwarzen
entstanden. Die Farmen der Weißen Bevölkerung sind von schwarzen Rebellen
besetzt. Mugabe bezeichnet die Weißen nur noch als das weisse Übel.
Alkohol
Alkohol darf nur in Bottlestores verkauft werden.
Amtssprachen:
Englisch, Umgangssprachen: diverse Bantusprachen
Ärztliche
Versorgung
Wir
empfehlen den Abschluss einer Reisekrankenversicherung, die auch die Kosten eines
eventuell nötigen Ambulanzfluges nach Deutschland abdeckt.
Autovermietungen:
Impexo bietet Landrover an,
ab Z$ 1575 pro Tag,
Tel.:14 / 70 57 80
Auslandsertretungen
der Bundesrepublik Deutschland:
Deutsche Botschaft,
14 Samora Machel
Ave, Harare
Tel.: 14 / 73 19 55 - 58,
Fax.: 14 / 70 58 77
Bevölkerungsdichte:
ca. 22 Einwohner/qm
Camping
35 km von Masvingo im Nationalpark Kyle, an einem Stausee gelegen (20Z$ pro Person).
Einwohnerzahl:
11 Millionen
Einreisebestimmungen:
Bei der Einreise aus einem Infektionsgebiet (z.B. Gambia, Senegal, Tansania...)
ist die Gelbfieber- und Choleraimpfung vorgeschrieben.
Der
Reisepass muss mindestens eine Gültigkeit von 6 Monaten vorweisen
Fahrzeugpapiere:
Benötigt werden internationaler Führerschein
und die internationale Zulassung. Ein Carnet de passage ist nicht unbedingt erforderlich,
ein Temporary Import Permit gibt es stattdessen kostenlos an der Grenze. Eine
Haftpflichtversicherung muss abgeschlossen sein.
Fläche:
390580 qm
Öffentliche
Verkehrsmittel:
Bustouren:
Verbindungen von Simbabwe und Südafrika:
Der Trans Lux fährt die Strecke Harare Bulayo Johannesburg
(Infos unter 04/ 72 03 92 in Harare)
Eisenbahn:
Eine Fahrt von Bulawayo zu den Victoria-Fällen mit der exclusiven Dampflok
Rail Safaris ist ein kostspieliges Vergnügen (ca. Z$ 4000 pro
Person). Fast 30 Stunden dauert der Trip mit mehreren Safari-Ausflügen, all
inclusive. Info unter Tel.: 19 / 7 55 75
Flughafen:
von Harare und Bulayo gehen regelmäßige Flüge zu den Viktoria-Fällen.
Bei
Abflug aus dem Land muss in Simbabwe eine Flughafensteuer von ca. 20 US$ pro Person
entrichtet werden. Am besten schon entsprechende Scheine bereit halten.
Gesundheit:
In allen Gewässern Simbabwes leben Bilharziose-Erreger. Es ist ratsam
auf Baden in Seen und Flüssen zu verzichten! Das Trinkwasser hat im allgemeinen
Trinkwasserqualität. Trotzdem sollte man, gerade mit empfindlichem Magen,
das Wasser nur gefiltert bzw. abgekocht zu sich nehmen.
Malariaschutz
ist für das Tal des Sambesi und Gebiete unter 1500 m ganzjährig zu empfehlen.
Grenzen:
von Sambia, Kariba Staudam
von 9.00 16.00 Uhr geöffnet,
(geschl. Sa. Nachmittag und an Sonn- und Feiertagen
Klima:
Simbabwe liegt im Bereich der wechselwarmen Tropen. Die durchschnittliche Sommertemperaturen,
von September und April, liegen zwischen 20 und 27°C. Die Wintertemperaturen
schwanken zwischen 14° und 20°C. Im Hochland kann Frost auftreten.
Die Regenzeit ist von November bis März. Die Monate Mai bis September sind
fast regenlos.
Kommunikation:
Es existiert kein Netz für Mobilfunk.
Reisezeit:
In Simbabwe herrscht durchweg angenehmes Klima.
Tiere kann man am besten
im Winter (April Oktober) beobachten.
Der Oktober ist durchweg heiss
und trocken. Im Hochland kann es schon mal zu imensen Temperaturstürzen kommen.
Sicherheit:
Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollten vermieden werden. Gerade
im Moment
Strassen:
Die Strassen sind zumeist asphaltiert, der Strassenzustand ist zufriedenstellend.
Tankstellen:
In allen größeren Städten gibt es Tankstellen. Im Norden außerdem
in Kariba, Makuti.
Auf der A3, 90 km nördlich von Mutare in Rusape.
In Mvuma (ca. 100 km nördlich von Masvingo)
Unterkünfte:
Visum:
Für den Aufenthalt von bis zu 90 Tagen besteht keine Visumpflicht für
Österreicher und Deutsche. Man benötigt aber den Nachweis ausreichender
Geldmittel und die Papiere für die Weiterreise (Rückflugticket u.ä.).
Währung:
Simbabwe Dollar (Z.$)
Zoll:
Zollfrei sind Tabakwaren in geöffneten Packungen, 5 l alkoholische Getränke
(davon 2 l Spirituosen). Es dürfen Ein- und Ausgeführt werden: 20 Z$,
Fremdwährungen unbeschränkt.
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