Die Nyeleti River Lodge
Ein Gamereserve, das verbunden mit dem Krügerpark
denselben Wildbestand aufweist.
Hier kann man fern des Massentourismus den Busch pur erleben.

 


Die Lodge liegt am südlichsten Rand vom Krüger Park und ist über die N12 und dann über die N4 in knapp 4 1/2 Stunden von Johannesburg aus zu erreichen.

Wenn man durch Hoedspruit fährt, ruft man am besten vom Handy aus das Hauptcamp, das Warden Camp an. Dadurch hat Tomas, Wildhüter und unser Busch-Führer für die nächsten Tage die Chance, von der Lodge mit dem Landrover die 1 Stündige Fahrt in Richtung Warden Camp zu starten, so dass er uns dort empfangen kann. Wir fahren ersteinmal in das Klaserie Nature Reserve, was aus vielen Privat Lodges besteht. Ab dort ist man im Reserve und kann Großwild sehen. Als wir im Warden Camp ankommen, lernen wir Tomas kennen, mit dem ich bisher nur telefonisch gesprochen hatte. Tomas, ein aus Swasiland stammender Schwarzer, machte auf mich den Eindruck eines sehr ruhigen und netten Zeitgenossen. Später überraschte er mich immer wieder durch sein Wissen und sein Gespür im Busch für Tiere und Pflanzen.

Die Lodge selbst ist sehr klein und besteht aus einem Haupthaus und drei Rondavels. In der Mitte ist die Feuer- und Grillstelle überdacht (alles in traditioneller Reetbauweise). Die Küche ist auf traditionelle südafrikanische Art ausgerichtet und die Getränke werden kalt oder mit Eiswürfeln serviert, was für mich im Busch keine Selbstverständlichkeit ist. Die Nyeleti River Lodge bekommt Strom vom eigenen Generator, nachts von einer Batterie. Das Wasser ist O.K.

Die Atmosphäre ist entspannt familliär, man wird freundlich aufgenommen. Man erlebt das Buschleben hautnah und es gibt immer wieder neues zu entdecken und zu lernen. Gamedrives finden morgens und abends statt.

Wer dann noch nicht genug hat, kann während des Tages mit Tomas eine Wanderung unternehmen und sich von ihm den Felsspalterbaum (übersetzt) zeigen lassen; oder den Toilettenpapierbaum, den die Buschleute als Toilettenpapier benutzen, weil die Blätter so schön weich sind. Ein weiterer interessanter Baum ist da noch der „Toothbrushtree”, mit dessen Zweige man sich die Zähne putzen kann, falls mal die Zahnpasta ausgeht. Ansonsten quatscht man übers Spurenlesen und Busch-1x1.

Während des ganzen Tages kann man relaxen, im Pool sitzen und sich ausnahmsweise mit gefährlichen Drinks verwöhnen lassen. Da es außerhalb des Camps aufgrund des Großwildes zu gefährlich ist, darf man ohne Begleitung dieses nicht verlassen. Daher fand ich den Aufenthalt von nur 3 bis 4 Tagen ideal gewählt, sonst kann es schnell langweilig werden. Diese 4 Tage haben meine Freundin und ich allerdings bis zum Schluß genossen.

Die 3 Tage Übernachtung mit Frühstück, Abendessen, Gamedrive, haben für 2 Personen 860 Rand gekostet. Das war ein Special in der Nebensaison, in der Hauptsaison dürfte das ganze eine Ecke teurer sein. Auf der Lodge hat man erstaunlicherweise relativ guten Handyempfang.

playboy-elefant

Das ist ein Schnappschuss, den wir in der Nyeleti Lodge geschossen haben. Spricht für sich und der aufmerksame Beobachter wird unseren Dickhäuter als Fan eines weltbekannten Männermagazins identifizieren. (Keine Montage!!!) Was da alles so im Busch los ist!


Details:
00 27 / 9 49 16 43 Klaserie Nature Reserve

Die GPS Daten vom Klaserie Natural Reserve Hauptlager :
S 24ˇ11. 933` E 031ˇ09. 200`



Afrika-Trip-Bericht:
Lars Rogge
, 26 ist Fotograf, Inhaber einer Werbeagentur und eines Fotostudios
und Herausgeber des Abenteuermagazins „Afrika-trip.de”, lebt bei Hannover.
.
Lars und Pitti besuchten die Lodge im Juni 2000.



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