Die
Swasi 500
findet
jedes Jahr im März in Swasiland statt.



Im letzten
Jahr nahmen ca. 2000 Bikes und Quads teil. Die
Strecke führt durch eine der schönsten Gegenden des südlichen
afrikanischen Kontinents.




Das Königreich
Swasiland ist nur 17.363 qkm klein (nur wenig größer als
Schleswig Holstein).
Ein
Wahnsinn sind die riesigen Wälder von Eukalyptusbäumen,
die über 40.000 ha groß sind. Von
der Grenze aus sind es nur noch ca. 80 Km durch Mosambik an den Indischen
Ocean.

Die 500
Km Strecke, die an 3 Tagen bewältigt werden, führen meist
durch dichten Wald auf kleinen unbefestigten
Pfaden. Die Crossfahrer, Profis sowie Amateure waren von der Natur,
der Streckenführung begeistert.



Unsere
Crew bestand aus 7 Mann, davon 2 Aktive, die das Rennen bestritten,
4 Marshals die für
die Absicherung der Strecke vor und während des Rennens zuständig
waren. Und meine Wenigkeit als
Mädchen für alles, speziell für die Ausrüstung
zuständig und dafür, dass während des Rennens die Betankung
und Wartung
der Maschinen reibungslos klappt.



Später
wurde mein Aufgabenfeld zwangsläufig erweitert:
Ich mußte Carlos, der sich überschlagen hatte und die Fahrer,
die sich verfahren hatten einsammeln
und ins Lager bringen. Dies erwies sich als gar nicht so einfach!
Da das Rennen
mit Bikes gefahren wurde und ich mit dem Geländewagen arge Schwierigkeiten
auf dem Trial bekam.



Die Mashals
waren heiter fluchend 2 Tage damit beschäftigt leuchtende Aufkleber
im Wald zu verteilen damit
die 500 KM Strecke gut zu erkennen ist, allerdings waren die Einheimischen
von den Aufklebern so fasziniert, dass
sie sie als Schmuck oder sonstwas abpflückten, und wenn wir morgends
durch den Wald die Strecke prüften fehlten
gut die Hälfte der Markierungen. Bis kurz vor dem Rennen klebten
die Marshals also die Markierungen hektisch wieder an und
fuhren in den 2 Vorbereitungstagen über 1000 Km.

Dieser
Trip, mit diesen Chaoten, auf einer Rally, gehört zu meinen absoluten
Lieblingstrips. Weitere
Menschen denen ich danken möchte waren die Marshals für
Organisation und Streckenposten: Mike, Denis und Marline, mit
denen ich dann später den Desert Run und die Namibia / Botswana
(Okavambo Swams) Tour gemacht habe.



Bericht
und Fotos: Lars Rogge
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